Mobile Payment

Apple Pay – Öffnung der Datenschnittstelle für Zahlungen per iPhone

Kristin Halle 2 Min. Lesezeit

Apple Pay bietet die Möglichkeit in Geschäften, im Internet und in Apps kontaktlos zu Bezahlen. Bisher ist Apple Pay der der einzige Bezahldienst, der auf iPhones und anderen Geräten der Marke Apple funktioniert. Der Finanzausschuss könnte bei Apple Pay für mehr Öffnung sorgen, nach denen Dritte wie Banken und andere Payment-Service-Provider das Bezahlverfahren nutzen können.

Der Einsatz von Bundesregierung und auch EU-Kommission in dieser Sache stehen auch in Zusammenhang mit der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2. Diese zwingt zum einen Banken dazu, seit einigen Jahren gegenüber Fintechs und anderen Zahlungsdiensten ihre Schnittstellen zu öffnen – kann jedoch zum anderen auch in einem solchen Fall umgekehrt den Banken Türen öffnen.

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Die NFC-Schnittstelle ist Apples Datenschnittstelle für Apple Pay. Bisher ist sie nicht generell für externe Dienstleister wie Banken und andere Payment-Service-Provider geöffnet. Laut Handelsblatt soll allerdings kommende Woche im Bundestag über eine entsprechende Gesetzesänderung abgestimmt werden.

Nach Plänen des Finanzausschusses sollen die bestehenden Vorgaben nun verschärft werden, sehr zum Leiden von Apple. Bei den Änderungen des ZAGs geht es um die bisher unklaren finanziellen Konditionen für Dritte. So stehe zum Beispiel die Höhe des Entgeltes zur Nutzung der Schnittstelle nicht fest. Apple versucht hier dagegen zu halten und argumentiert, dass man in die Technologie von Apple Pay als Teil des gesamten Sicherheitskonzept des iPhones investiert habe. Es sei also zu wenig, die reinen Nutzungsgebühren für die Nutzung der Schnittstelle zu erheben.

Apple hat bis zuletzt versucht, das Vorhaben durch entsprechende Lobbyarbeit zu unterbinden, war jedoch erfolglos. Es bleibt abzuwarten, ob der Bundestag Apple Pay nun stärker reglementiert und das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz nochmals ändert. Denn schon Ende 2019 hatte die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Geldwäsche dafür sorgen sollen, dass Apple seine NFC-Schnittstelle ändern muss,

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Projektleiterin

Kristin Halle

Kristin Halle hat sich auf die Bereiche Finanzen und Wirtschaft spezialisiert. Nach dem Erwerb der allgemeinen Hochschulreife an einem beruflichen Gymnasium mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt schloss sie 2016 ihr Bachelor-Studium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Controlling in Leipzig ab. Zudem verfügt sie über die Ausbildereignung (IHK) und ist bei uns als Ausbilderin für Nachwuchskräfte tätig. Ihre berufliche Laufbahn bei Franke-Media.net begann sie zunächst als Junior Analystin. Mittlerweile leitet sie bei uns als Projektmanagerin die Portale Kreditkarte.net, Konto.org und Kostenloses-konto.net. In dieser Funktion verantwortet sie die kontinuierliche Qualitätssicherung und Aktualität der vorgestellten Finanzprodukte. Sie arbeitet stetig an der Weiterentwicklung unserer Vergleiche, Testverfahren und Ratgeberinhalte. Darüber hinaus wirkt sie aktiv an Affiliate-Marketing-Kooperationen und der Betreuung unserer Partnernetzwerke mit.