Bling Plus
Vorteile
- Prepaid-Mastercard für Kinder ab 7 Jahren
- Über 100+ Kartenmotive zur Wahl
- Monatsabo 5,99 € / Jahresabo 4,99 € p.m.
- Keine Schulden oder Überziehung möglich, gepaart mit Elternapp
- 4 Sparbäume-Depots ab 1€ und selbstgewählter Risikostufe
- Aufgabenplaner, Einkaufslisten und Kalenderfunktion für Familien
Neukunden-Aktion
- 14 Tage kostenlos testen
Konditionen - Bling Plus - Stand: 12.12.25
Aktuelle Aktionen bei der Bling Plus
14 Tage kostenlos testen
Neukunden können das Angebot von Bling 14 Tage kostenlos testen.
Allgemeines
Grundgebühren
Kreditkarte
Guthaben- und Soll-Zinssätze
Kreditkarte
Einsatzentgelte
Tageslimits
Entgelte für Bargeldabhebungen an
Entgelte für bargeldlose Zahlungen
Fremdwährungsentgelt
Überweisungen
Bonussysteme und Versicherungen
Sicherheitsmerkmale
Einlagensicherung und Haftungslimit
Die Bling Plus Kreditkarte im Test
Unser redaktioneller Test zur Bling Plus
WeiterJetzt die Bling Plus beantragenKartenantrag
Bling, eigentlich ein Synonym für Glitzer, Gold und Glitter, ist auch der Name einer Kreditkarte, die sich speziell an Kinder (ab sieben Jahren) richtet. Nicht ganz so simpel, wie es vielleicht klingt. Dafür sehr einfach gehalten, wenn es um die Bestellung der Prepaid Mastercard geht. Laut Machern ist man schneller fertig als mit dem Zähneputzen.
Vorab: Die Karte ist kostenpflichtig und wird als Abo-Modell angeboten. Eine Kündigung ist jederzeit möglich. Monatlich werden 5,99 € in Rechnung gestellt. Wer jährlich zahlt, spart. Dann kostet die Bling Plus Karte 4,99 € pro Kind pro Monat, dies entspricht 59,88 € jährlich. Accounts, an die zehn Monate lang kein Kind geknüpft war und so nicht aktiv genutzt werden, schlagen mit bis zu 30 € extra zu Buche und eine verlorene Karte mit 9,99 €.
Um starten zu können, bedarf es zunächst einmal der App, die für Android und iOS zur Verfügung steht. Direkt mit dem ersten Aufruf der Applikation wird man gebeten, eine Mobilfunknummer zu hinterlegen. An diese Rufnummer wird eine SMS mit Bestätigungscode verschickt. Anschließend muss zumindest ein Elternteil die persönlichen Daten hinterlegen und schon ist die Bestellung durch.
Verifizieren kann man sich im Anschluss – oder auch zu einem späteren Zeitpunkt. Benötigt werden der Personalausweis oder ein Aufenthaltstitel mit gültigen Sicherheitsmerkmalen für die Eltern sowie die Geburtsurkunde, der Personalausweis oder der Reisepass für jedes Kind, für das eine Bling Plus Kreditkarte geordert wurde. Die Verifikation erfolgt dann bequem über die App. Ziel der Aktion: Ein höheres Einzahlungslimit, die Möglichkeit, im Ausland zu bezahlen und überall Geld abzuheben.
Onlinebanking
Ein Onlinebanking-Portal suchen Eltern und Kinder bei Bling vergebens. Alles wird über die App abgewickelt, so auch der Service, falls es mal zu Problemen oder Fragen kommen sollte – etwa bei der Verifikation. Die App an sich ist sehr übersichtlich gehalten und gliedert sich in den Part, der für die Eltern gedacht ist, und den Teil, mit dem der Nachwuchs die Bling Plus Taschengeldkarte für Kinder „verwalten“ kann.
Die Eltern können über die App Geld an die Kinder senden, die Karte jederzeit per Klick aktivieren und deaktivieren – was vor allem der Sicherheit dient – sowie die Auszahlung des Taschengeld festlegen, einen zentraler Familienplaner führen und Einkaufslisten erstellen. Die mit der Bling Plus getätigten Einkäufe für die Familie können Eltern auch zurück erstatten. Überdies lässt sich festlegen, wo, wann und wie viel Geld die Kinder mit ihrer Bling Plus Kreditkarte ausgeben dürfen.
Die Mädchen und Jungen wiederum erhalten mit der Mastercard Prepaid-Karte von Bling die Möglichkeit, bargeldlos zu bezahlen. Einnahmen wie das Taschengeld und Ausgaben beim Kiosk um die Ecke sind sofort einsehbar. Wichtig ist Bling, dass der Nachwuchs „geldklug“ wird und bietet dazu nicht nur Informationen, sondern auch Spartöpfe. Damit lässt sich gezielt für ein Fahrrad oder ein Handy sparen.
Zahlungsverkehr
Mit der Karte zu bezahlen, ist ohne Verifizierung nur in Deutschland möglich. Hat man den Vorgang erfolgreich abgeschlossen, darf auch im Ausland mit der Bling Plus eingekauft werden. Das ist ideal für Klassenfahrten. Automatisch gesperrt sind bei der Kreditkarte für Kinder Geschäfte, die allgemein zum Nachtleben zählen, wie Bars und Discos. Ausgeschlossen sind auch Glücksspiel, Tabak und Escort. Wichtig: Für Zahlungen, die nicht auf Euro lauten, wird ein Währungszuschlag in Höhe von 2.00 % berechnet.
Bling erhebt für Bargeldverfügungen an Automaten keine Gebühren, verweist allerdings darauf, dass seitens der Gerätebetreiber externe Kosten verlangt werden können.
WeiterJetzt die Bling Plus beantragenKartenlimits
Das Kartenlimit ergibt sich in erster Linie aus dem Guthaben, zumal es sich bei Bling um eine Prepaid Kreditkarte von Mastercard handelt. Ferner können die Eltern via App Limits festlegen.
Zahlungsziel
Ein Zahlungsziel gibt es nicht. Die Eltern können Guthaben auf ihren Account buchen und dann bei Bedarf oder als Taschengeld einen bestimmten Betrag auf den Kinderaccount überweisen. Die Aufladung des Elternguthabens erfolgt per Kreditkarte, mittels Überweisungsassistent oder als klassische Banküberweisung.
Zinsen
Sollzinsen gibt es nicht, da Bling eine Prepaid-Kreditkarte anbietet. Habenzinsen sind ebenfalls nicht vorgesehen, auch nicht in den Spartöpfen. Allerdings bietet Bling auch Sparbäume an – ein Depot für Kinder, in dem schon mit 1 € angelegt werden kann. Für die jeweiligen „Bäume“ im Sparwald können die Anteile von Ertrags- und Sicherheitsstrategie angepasst werden. Investiert wird jeweils in die Evergreen PDI Yin & Yang Fonds und ausschließlich in nachhaltige Anlagen. Kosten je Order gibt es keine, nur eine Gebühr von 0,79 % p.a. der Anlagesumme. Im Plus-Modell können vier solcher Depots angelegt werden.
Auch wichtig: Die Depots werden im Namen von Eltern und Verwandten, sprich Erwachsenen, geführt. So wirkt sich das Vermögen z.B. nicht auf den BAfög-Anspruch aus.
Sicherheit / Einlagensicherung
Das Thema Sicherheit liegt bei Bling vor allem in den Händen der Eltern. Sie können die Karte über die Applikation aktiveren und deaktivieren (sperren und entsperren), Limits festlegen, Abos blockieren und erhalten bei jeder Transaktion, die von Tochter oder Sohn getätigt wird, umgehend eine Push-Nachricht aufs Smartphone. Auch die Spartöpfe, in denen Kinder und Jugendliche auf größere Wünsche hinsparen können, lassen sich nur mit Einverständnis der Eltern ausgeben. Für den Fall, dass die Karte verloren oder gestohlen wurde, muss sie in der App als „verloren“ markiert werden. Danach kann mit der Karte nicht mehr bezahlt oder Geld abgehoben werden. Die Ersatzkarte kostet 9,99 €.
Der Sicherheit dient auch die persönliche Identifikationsnummer (PIN). Diese muss bei Transaktionen eingegeben werden. Gibt der Nachwuchs die PIN dreimal falsch ein, wird die Karte gesperrt und kann von den Eltern wieder aktiviert werden.
Da Bling mit Treezor kooperiert, einem Tochterunternehmen der Société Générale, gilt eine Einlagensicherung von 100000.00 € (gesetzliche Einlagensicherung).
Bonus, Rabatt, Cashback
Boni, Rabatte oder Cashback zählen nicht zum Leistungskatalog der Bling Plus.
Versicherungsleistungen
Auch Versicherungsleistungen sind bei der Plus Mastercard von Bling nicht Teil des Angebots.
WeiterJetzt die Bling Plus beantragenFazit
Kindern ab sieben Jahren den sicheren Umgang mit Geld beibringen. Das ist eines der Ziele, die sich Bling mit seiner Kreditkarte auf die Fahnen geschrieben hat. Bargeldlos und möglichst auch noch kontaktlos zu bezahlen, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Umso wichtiger ist es, Kinder früh auch an diese Themen heranzuführen – ohne Druck, ohne Zwang und möglichst leicht verständlich.
Wird dieser Ansatz mit der entsprechenden App kombiniert, dürfte man auf einem guten Weg sein – so wie bei Bling. Ob 59,88 € Jahresgebühr dafür angemessen sind, sei dahingestellt. Denn die Leistung beschränkt sich im Grunde auf Bezahlen und Geld abheben, plus der Option für Eltern, Aufgaben und Belohnungen in der App zu hinterlegen. Sinnvoll ist sicherlich auch, Sparziele definieren zu können – denn auch Sparen gehört zum Umgang mit Geld.
Dass dabei die Sicherheit an erster Stelle stehen muss, versteht sich von selbst. Auch hier hat Bling mit seiner Kinderkreditkarte an alle Eventualitäten gedacht und legt den Großteil der Verantwortung in die Hände der Eltern. Sie können die Nutzung der Karte gezielt steuern und notfalls eingreifen. Das ist wichtig und richtig. Daher kann man die Bling Plus Kreditkarte durchaus empfehlen.
Stand: September 2025
