Wie sich der Zahlungsmarkt verändert – Neue Statistiken und Trends

Die Welt des Bezahlens dreht sich rasant weiter, und wer im E-Commerce oder am Point-of-Sale (PoS) wettbewerbsfähig bleiben will, muss die Vorlieben seiner Kunden genau kennen. Wir haben unseren großen Ratgeber rund um Payment Service Provider (PSP) umfassend aktualisiert und mit den neuesten Marktdaten und anschaulichen Grafiken angereichert.

Unsere aktuellen Auswertungen zeigen deutlich, dass sich die Machtverhältnisse bei den Zahlungsarten massiv verschieben – mit direkten Auswirkungen auf die Kaufabbruchquoten im Handel.

PayPal überholt die Rechnung im Onlinehandel

Ein Blick auf unsere neuen Umsatz-Diagramme für den E-Commerce zeigt einen klaren Gewinner: PayPal hat während der Pandemie seinen Siegeszug angetreten, die klassische Rechnung bereits 2021 vom Thron gestoßen und dominiert den Markt. Für das Jahr 2025 verzeichnen wir einen Umsatzanteil von starken 28,7 Prozent über den Dienstleister. Zahlungsmethoden wie Vorkasse und Rechnung sind dagegen leicht rückläufig.

Ringdiagramm zeigt Anteile der Zahlungsarten am Umsatz des Onlinehandels in Deutschland 2026

Kaufabbrüche drastisch senken

Wie wichtig ein breites Zahlungsportfolio ist, zeigen Zahlen zur Abbruchquote. Laut einer Umfrage springen 20 Prozent der Käufer ab, wenn Händler ihre bevorzugte Zahlungsmethode nicht anbieten. Rund 95 Prozent des Onlineumsatzes werden durch eines der Top-7-Verfahren (PayPal, Rechnung, Lastschrift, Kredit-/Debitkarte, Ratenkauf/Finanzierung, Zahlung bei Abholung („Click to collect“) und Überweisung/Vorkasse) erzeugt.

Tipp

Unsere Empfehlung: Vier bis sechs Zahlungswege auswählen, die für Ihre Branche und Kundschaft am umsatzstärksten sind. Damit können Sie den Großteil aller Kundenwünsche abdecken.

Der PoS wird digitaler: Bargeld verliert weiter an Reiz

Nicht nur online, auch an der Ladentheke dokumentieren unsere neuen Grafiken einen tiefgreifenden Wandel. Das Bargeld rutschte 2025 auf einen Umsatzanteil von nur noch 32,3 Prozent ab, während die Kartenzahlung mit 65,1 Prozent dominiert. Wesentlicher Treiber ist das kontaktlose Bezahlen, das bei über 87 Prozent der Akzeptanzstellen integriert ist. Besonders spannend ist der absolute Rekordwert beim Mobile Payment: Über 19 Prozent der kontaktlosen Zahlungen erfolgen mittlerweile per Smartphone oder Smartwatch. Zudem zeigen unsere Daten seit 2022 ein starkes Wachstum bei Debit-Kreditkarten, die der klassischen girocard zunehmend Konkurrenz machen.

Bedienhinweis: Einzelne Datenreihen lassen sich durch Klick auf die betreffende Überschrift aus- und wieder einblenden.

Quellen:

Payment Service Provider (PSP) als Lösungsansatz

Um diesen enormen Verwaltungsaufwand aus dutzenden Zahlungsoptionen, Betrugsprävention und rechtlichen Vorgaben (wie der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie) zu meistern, zeigen wir detailliert auf, wie Payment Service Provider den Händlern die Arbeit abnehmen. Wir haben die Konditionen von über 45 deutschen PSP-Anbietern geprüft und vergleichen für Sie Kosten, Shopsystem-Kompatibilität und Sicherheitsaspekte. Die gebündelte Marktübersicht steht Ihnen in unserem Ratgeber auch weiterhin als kompakte PDF-Zusammenfassung zur Verfügung.

Hier geht es zu unserem aktualisierten Ratgeber, analysieren Sie unsere neuesten Marktdaten im Detail und optimieren Sie Ihr Zahlungsmanagement für mehr Umsatz und zufriedenere Kunden.

Zahlungsdienstleister - Daten und Vergleich

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©adobestock by Vladimir Razgulyaev