Daten und Fakten zu Bargeldobergrenzen

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Die Aussage „nur Bares ist Wahres“ verblast zusehends. Wo einst Münzen und Scheine das Regiment führten, gewinnen bargeldlose Transaktionen per Überweisung und Zahlungen per Plastikgeld langsam die Oberhand. Diese Trendwende ist zumindest teilweise auch politisch gesteuert. Immer mehr Nationen setzen Limits für die Bezahlung mit Bargeld. In Schweden geht man noch einen Schritt weiter und zielt langfristig auf die Abschaffung von Barwerten. Dazu wird es in der EU vorerst nicht kommen. Gleichwohl steht eine Bargeldobergrenze zur Debatte. Hier die Details und die aktuelle Situation in Europa.

Bargeldobergrenze – was ist das?

An der Kasse den Geldbeutel zu zücken, Münzen und/oder Scheine abzuzählen und den geforderten Betrag zu begleichen, dürfte für die meisten das Normalste auf der Welt sein. Schon Kinder wissen, dass sie am Kiosk für 50 Cent ein paar Fruchtgummi-Frösche und saure Schnüre erhalten. Über diese Summen macht sich auch kaum jemand Gedanken. Bei der Bargeldobergrenze geht es eher um Beträge jenseits der 5.000 oder 10.000 Euro. Die Grenze definiert das Limit, bis zu dem bar bezahlt werden darf. Höhere Beträge müssen dann bargeldlos transferiert werden, sonst drohen Strafen.

Die Ausgestaltung einer Bargeldobergrenze lässt viel Freiraum für eigene Ideen. So gibt es innerhalb der EU sowohl Obergrenzen, die sich ausschließlich auf den Handel zwischen Privatpersonen beziehen, als auch solche, die nur für den B2C-Sektor (Business to Costumer) gelten, also etwa den Verkauf eines Autos an einen privaten Kunden. Darüber hinaus lassen sich Ausnahmen für Ausländer bzw. im Land nicht steuerpflichtige Personen und Regeln für bestimmte Produktgruppen festlegen.

Kurzum: Eine Bargeldobergrenze bestimmt, ab wann es strafbar ist, mit Bargeld zu bezahlen. In Ländern, die eine Bargeldobergrenze haben, sind diese Strafen teils horrend.

Cash-Limit: Status quo in der EU

Mit Blick auf bereits aktive Bargeldobergrenzen ist Europa ein einziger Flickenteppich. Die Spanne reicht von 500 Euro bis Ultimo. Die Länder haben in ihren Gesetzestexten eigene Grenzwerte verankert. Die Tabelle zeigt, wie es sich in den einzelnen Nationen verhält, und weist auf einige Besonderheiten hin.

NationWährungLimitHinweise
BelgienEuro3.000 EuroObergrenze gilt seit 2014.
BulgarienLew (BGN)9.999 Lew / 5.100 Euro 
DänemarkKrone (DKK)Kein LimitAn Geldautomaten gilt in der Regel ein Tageslimit zwischen 2.000 und 4.000 Kronen.
DeutschlandEuroKein LimitAb 10.000 Euro Legitimation durch Ausweis erforderlich.
EstlandEuroKein LimitHändler müssen maximal 50 Münzen oder Scheine akzeptieren.
FinnlandEuroKein LimitBegrenzte Anzahl an Münzen je Zahlung.
FrankreichEuro1.000 EuroLimit gilt für französische Steuerzahler. Bei Zahlungen zwischen Privatpersonen gibt es keine Obergrenze. Ausländer dürfen bis zu 10.000 Euro in bar bezahlen.
GriechenlandEuro500 EuroGeplant war, das Limit auf 300 Euro zu senken. Griechenland hat eine Steuerlotterie eingeführt, um bargeldlose Zahlungen zu fördern.
NiederlandeEuroKein LimitAb 10.000 Euro muss die Identität geprüft werden. Bei Fahrzeugen, Schiffen und Gold besteht eine Meldepflicht ab 20.000 Euro. Im Raum steht eine Bargeldobergrenze von 3.000 Euro.
NorwegenKrone (NOK)40.000 NOK / 3.990 EuroNorwegen hat mit nur 4,0 Prozent den geringsten Anteil an Barzahlungen. Ein- und ausgeführt werden dürfen maximal 25.000 NOK (2.495 Euro).
IrlandEuroKein Limit 
IslandKroneKein Limit 
ItalienEuro2.000 EuroBis zum 1. Juli 2020 betrug das Limit 3.000 Euro.
KroatienKuna (HRK)15.000 EuroAn Geldautomaten können maximal 800 Euro am Tag abgehoben werden.
LettlandEuroKein LimitSeit 2019 wird über eine Limitierung auf 3.000 Euro diskutiert.
LiechtensteinSchweizer Franken (CHF)10.000 CHF / 9.120 Euro 
LitauenEuroKein LimitGeplant wird ein Limit von 3.000 Euro.
LuxemburgEuroKein LimitAb 10.000 Euro muss die Identität des Kunden geprüft werden.
MaltaEuro10.000 Euro 
ÖsterreichEuroKein Limit 
PolenZloty (PLN)15.000 PLN / 3.500 EuroVorher lag die Bargeldobergrenze bei 15.000 Euro.
PortugalEuro3.000 EuroFür nicht in Portugal ansässige Personen beläuft sich das Limit auf 10.000 Euro.
RumänienLeu (RON)10.000 RON / 2.260 EuroDas Limit gilt für Transaktionen zwischen Händlern und Privatpersonen. Verkäufe zwischen Privatpersonen sind bei 50.000 RON limitiert. Transaktionen zwischen Händlern dürfen 5.000 RON nicht übersteigen.
SchwedenKrone (SEK)Kein LimitGeldautomaten haben ein Tageslimit von 5.000 Kronen. Barzahlungen sind in Schweden stark eingeschränkt.
SchweizFranken (CHF)Kein LimitSorgfaltspflichten des Handels ab 100.000 CHF – z.B. Legitimation des Kunden
SlowakeiEuro15.000 EuroDas Limit von 15.000 Euro gilt für natürliche Personen. Im B2C oder C2B Bereich bilden 5.000 Euro die Obergrenze.
SlowenienEuro5.000 Euro 
SpanienEuro2.500 EuroFür nicht in Spanien steuerpflichtige Personen beträgt das Cash-Limit 15.000 Euro.
TschechienKrone (CZK)270.000 CZK / 10.625 Euro 
UngarnForint (HUF)Kein LimitNur zwischen Privatpersonen gilt kein Limit. Bei juristischen Personen liegt die Obergrenze von Barzahlungen bei 1.5 Millionen HUF. Geplant ist eine Obergrenze von ca. 1.500 Euro.
ZypernEuroKein LimitBarabhebungen bis maximal 300 Euro am Tag. Überlegungen: ein Limit von 10.000 Euro.
Quellen s.u. / Die Währungsumrechnung erfolgte im Mai 2021

In Deutschland gibt es zum Beispiel (noch) keine Bargeldobergrenze. Bei Käufen ab 10.000 Euro muss lediglich die Identität des Kunden anhand von Ausweispapieren geprüft werden. Ähnlich verhält es sich in Ländern, in denen Bargeld ebenfalls einen hohen Stellenwert hat. Besonders auffällig ist dies in der Schweiz, in der man sich erst ab 100.000 Schweizer Franken Gedanken macht. Hier ist man den Weg des geringsten Widerstandes gegangen. Man wollte die Vorwürfe, der Geldwäsche Tür und Tor zu öffnen, zumindest ansatzweise entkräften.

Interessant ist, dass viele Länder ihre Bargeldobergrenzen verschärft haben. Das gilt etwa für Polen, wo bis vor Kurzem noch 15.000 Euro als Limit galten. Jetzt sind es umgerechnet 3.500 Euro. Besonders niedrig ist die Obergrenze in Griechenland mit 500 Euro. Hier wollte man auf 300 Euro reduzieren, fügte sich dann aber dem mahnenden Zeigefinger der Europäischen Zentralbank.

Nebenbei: Innerhalb der EU gibt es bereits eine Art Bargeldobergrenze. Sobald mehr als 10.000 Euro ein- oder ausgeführt werden, muss der Betrag an der Grenze deklariert werden.

Bargeld abheben

Wer lieber bar statt mit Kreditkarte oder Girocard zahlt und regelmäßig das Portemonnaie neu bestücken muss, findet überall in Europa Geldautomaten. Ob die Barverfügung seitens der Hausbank bzw. der Bank, von der man seine Karte hat, kostenfrei ist, richtet sich unter anderem nach dem Kontomodell. Teils sind Abhebungen in Euro im gesamten EU-Raum kostenlos, mal ist die Zahl der Transaktionen limitiert oder wird eine Pauschale berechnet. Worauf man sich immer einstellen muss, insbesondere bei ausländischen Währungen, sind Gebühren, die der Automatenbetreiber erhebt. Gebühren fallen auch an, wenn man am Automaten entscheidet, dass der Betrag in Euro verrechnet werden soll. Die „Dynamic Currency Conversion“ (DCC; dynamische Umrechnung) zeigt zwar auf den Cent genau, welcher Betrag vom Konto abgebucht, geht allerdings auch mit hohen Kosten von bis zu 10 Prozent einher. Bessere Kurse erhält man, wenn das Geld in der Landeswährung abgerechnet wird. Zu beachten ist darüber hinaus ein mögliches Auslandseinsatzentgelt, das seitens der Bank in Prozent ausgewiesen wird.

In welcher Höhe Geld abgehoben werden – im Hinblick auf Bargeldobergrenzen – variiert sehr stark. Das hängt zum einen von den Geschäftsbedingungen der Bank bzw. Kreditkartengesellschaft ab. Zum anderen gibt es in einigen Nationen Limits für Barverfügungen. In Dänemark können im Schnitt maximal 4.000 Kronen, in Schweden bis zu 5.000 Kronen und in Kroatien höchsten 800 Euro am Tag abgehoben werden – um ein paar Beispiele zu nennen.

Wunsch der EU nach einer einheitlichen Bargeldobergrenze

Aus der Versenkung geholt wurde das Thema Bargeldobergrenze jüngst von der EU. Es wird wieder laut über eine einheitliche Obergrenze bei Bargeldzahlungen von 10.000 Euro nachgedacht. Bis Ende Mai soll eine Onlinebefragung klären, wie Bürger und Behörden dazu stehen.

Auch der Rechnungshof spricht sich für eine Bargeldobergrenze aus. Allerdings nicht ab 10.000 Euro, sondern bereits ab 5.000 Euro. Hintergrund ist hier, dass sowohl Bund als auch Länder bei der Geldwäschebekämpfung eher schlecht abschneiden. Es werde zu wenig kontrolliert, insbesondere bei Immobilien, Kunst und Autohandel. Für Kriminelle bestehe, so der Rechnungshof, nur ein geringes Risiko, entdeckt zu werden. Fazit: „Es gibt keine wirksame Geldwäscheaufsicht.“

Die Idee einer Obergrenze für Barzahlungen ist, wie bereits angedeutet, nicht neu. Bereits Ende 2017 hat die EU einen Report über Restriktionen bei der Nutzung von Bargeld veröffentlicht. Seinerzeit stand ebenfalls ein Limit von 10.000 Euro zur Debatte. Man hat sich dann gegen eine Obergrenze entscheiden. Einerseits, weil 95 Prozent der Bürger dagegen waren. Andererseits, weil es Zweifel am Nutzen gab.

Sinn und Zweck einer Bargeldobergrenze

Bargeld hat viele Vorteile. Das wissen neben ehrlichen Verbrauchern vor allem Kriminelle. Anders als Transaktionen, die über eine Kreditkarte oder das Girokonto abgewickelt werden, lässt sich Bargeld nicht oder nur mit sehr hohem Aufwand nachverfolgen. Daraus leiten sich die Aspekte ab, mit denen für eine Bargeldobergrenze geworben wird.

  • Geldwäsche: In den meisten EU-Mitgliedsstaaten, die über eine Bargeldobergrenze verfügen, werden die rechtlichen Bedingungen im Zusammenhang mit der Geldwäscheprävention festgezurrt. Ziel ist es, dass Barmittel aus illegalen Aktivitäten wie dem Drogen-, Frauen- oder Waffenhandel nicht mit dem Kauf von Luxusuhren, Fahrzeugen und Co. gewaschen werden können. Mit einer Obergrenze von 5.000 Euro dürfte es für Kriminelle deutlich schwerer werden.
  • Steuerhinterziehung: Ebenfalls auf der Pro-Liste steht das Thema Steuerhinterziehung. Tauchen Waren, die bar bezahlt werden, nicht in den Büchern auf, entgehen dem Staat schlichtweg Steuereinnahmen. Das ist der Hauptgrund für die sehr niedrige Bargeldobergrenze in Griechenland.
  • Terrorfinanzierung: Ein Limit soll verhindern, dass Terrororganisationen größere Mengen Bargeld erhalten.

Was spricht gegen eine Bargeldobergrenze?

Die Vorteile einer Bargeldobergrenze lassen sich aus Sicht der Kritiker leicht entkräften. Kriminelle, die sich in Land A mit einer Bargeldobergrenze konfrontiert sehen, versuchen es in dann in Land B mit einer höheren Bargeldobergrenze. Oder sie steigen um und nutzen Kryptowährungen, um weiterhin anonym Geld verschieben zu können.

Auch der Steueraspekt bringt nicht zwangsläufig die gewünschten Effekte. Denn es sind vermutlich eher niedrige Beträge, die an der Kasse vorbei im Portemonnaie landen und nicht Summen ab 5.000 Euro. Hier müsste dann im Detail geprüft werden, ob sich die Obergrenze für Bargeld tatsächlich im Steuersäckel bemerkbar macht.

Weitere Punkte, die gegen eine Bargeldobergrenze sprechen:

  • Barzahlungen in Bereichen von 5.000 und mehr Euro sind eher die Ausnahme.
  • Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Hans-Jürgen Papier, sieht in einer Bargeldobergrenze einen Eingriff in die Vertragsfreiheit und die Privatautonomie, kurz: einen Eingriff in die Freiheitsrechte.
  • Die Erfahrungen aus Ländern mit Bargeldobergrenze sprechen nicht für eine Besserung hinsichtlich Korruption.
  • Kritiker befürchten, dass mit der Bargeldobergrenze die schleichende Abschaffung des Bargelds eingeläutet wird. Fritz Pöltl, FCG-ÖAAB-Fraktionsvorsitzender in der AK-Wien, warnt: „Das ist vermutlich nur ein erster Schritt zum elektronischen Euro.“ Er befürchtet, dass die privaten Finanzen völlig durchschaubar werden.

Welche Bedeutung hat Bargeld im Zahlungsverkehr?

56 Prozent der deutschen Verbraucher halten Barzahlungen für „sehr wichtig“. Damit liegt die Bundesrepublik zwar nur auf Rang zwei hinter Zypern (58 Prozent). Gleichwohl wird deutlich: Hierzulande spielt Bargeld nach wie vor eine nicht unerhebliche Rolle. Das spiegelt sich auch in den Zahlen der Europäischen Zentralbank (EZB) zum Zahlungsverkehr wider. Am Point of Sale (POS), also im Geschäft oder beim Dienstleister vor Ort, haben Barzahlungen in Deutschland einen Anteil von 77 Prozent. Bezogen auf das Volumen der Transaktionen, sind es immerhin 51 Prozent. Auch hier hat Zypern die Nase vorn, mit 83 bzw. 73 Prozent. Im EU-Durchschnitt betragen die Quoten 73 und 48 Prozent.

Barzahlungen – Anteil und Volumen in Europa

LandAnteil Barzahlungen (%)Volumen Barzahlungen (%)
Österreich7958
Belgien5833
Zypern8373
Estland4841
Spanien8366
Finnland3527
Frankreich5925
Griechenland8062
Irland7057
Italien8258
Litauen6862
Luxemburg5424
Lettland6863
Malta8873
Portugal8154
Slowenien7363
Slowakei7463
EU7348
Deutschland7751
Niederlande3422
EZB: Study on the payment attitudes of consumers in the euro area (SPACE)

In diesem Zusammenhang hat die EZB auch geklärt, welche Beträge in bar, per Karte oder anderweitig bezahlt werden. Das Ergebnis war vorherzusehen. Beträge unter 5 Euro werden zu 92 Prozent mit Barmitteln beglichen. Kartenzahlungen machen hier nur sieben Prozent aus.

Wie wichtig sind Barzahlungen?

Land„sehr wichtig“ (%)
Zypern58
Deutschland56
Österreich53
Malta47
Litauen34
Irland33
Griechenland33
Estland32
Finnland29
Slowenien28
Lettland28
Italien27
Portugal26
Luxemburg23
Slowakei22
Spanien22
Frankreich19
Niederlande19
Belgien16
EZB: Study on the payment attitudes of consumers in the euro area (SPACE)

Bis etwa 50 Euro ist Bargeld das bevorzugte Zahlungsmittel mit einem Anteil von rund 53 Prozent. Kredit- und Girokarten sind mit 43 Prozent allerdings schon fast gleichauf. Die Nase vorn haben Kartenzahlungen ab 50 Euro. In diesem Segment steigt ihr Anteil auf über 50 Prozent, wohingegen Barzahlungen nur noch 38 Prozent bzw. 33 Prozent bei Beträgen über 100 Euro erreichen.

Zahlungsverhalten in der EU 2019

BetragBarzahlungenKartenzahlungenAndere
unter 5 €9272
5 bis 10 €83152
10 bis 15 €75232
15 bis 20 €71273
20 bis 25 €62353
25 bis 30 €59374
30 bis 35 €53443
35 bis 40 €51454
40 bis 45 €47485
45 bis 50 €53434
50 bis 100 €38557
über 100 €335215
EZB: Study on the payment attitudes of consumers in the euro area (SPACE)

Zahlungsverhalten in Deutschland 2020

BetragBargeldDebitkarteKreditkarteLastschrift/ ÜberweisungSonstige
bis 5 €8972 2
5 bis 20 €70225 3
20 bis 50 €43458 4
50 bis 100 €25601113
100 bis 500 €24611014
ab 500 €36435115
Bundesbank: Zahlungsverhalten in Deutschland 2020 – Bezahlen im Jahr der Corona-Pandemie

Bargeld und Corona

Dass dem bargeldlosen Zahlungsverkehr inzwischen mehr Bedeutung zukommt, ist unverkennbar. Zusätzlichen Aufschwung haben Kreditkarte, Girokarte, Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay und andere mit dem Smartphone verknüpfte Zahlungsmethoden durch die Corona-Krise erhalten.

Statt mit Münzen oder Scheinen zu bezahlen, wurde und wird zu den bargeldlosen Varianten geraten. Hintergrund war und ist das höhere Infektionsrisiko, von dem man bei Bargeld ausgeht. Aber: Kartenzahlungen haben auch Nachteile. Zum einen fallen für den Handel Gebühren an, zwischen 0,25 Prozent bei der EC-Karte und bis zu drei Prozent bei Kreditkarten. Zum anderen werden Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes laut. Das gilt umso mehr, wenn man nicht nur bargeld-, sondern auch kontaktlos per NFC (Near Field Communication – Nahfeldkommunikation) bezahlt.

Fazit

Bargeldobergrenzen werden immer wieder gefordert und sind in vielen Ländern längst Alltag. Mit 5.000 oder auch 10.000 Euro wird ein Limit die meisten Verbraucher kaum tangieren, allerdings auch nur bedingt die gewünschten Effekte zeigen. Von daher droht einer Obergrenze schnell der Ruf eines zahnlosen Tigers, wenn man das Instrument nicht konsequent nutzt.

Weiterführende Informationen

Quellen